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Momente

Tourismustag NRW 2026

Tourismus als Motor für Lebensqualität und nachhaltige Entwicklung

Unter dem Motto „Werte leben. Wandel gestalten. Wirkung erzeugen.“ fand am 9. Oktober 2026 der Tourismustag NRW in der Kokerei Hansa in Dortmund statt. Unser Auszeit-Partner bot den passenden Rahmen für einen Tag voller Impulse zur Zukunft des Tourismus und seiner Bedeutung für lebenswerte Regionen.

Wie kann Tourismus heute und morgen einen echten Mehrwert schaffen? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Veranstaltung. Zum Auftakt begrüßten Axel Biermann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ruhr Tourismus GmbH, Dr. Heike Döll-König, Vorsitzende des Vorstands von Tourismus NRW e. V., und Ursula Mehrfeld, Vorsitzende der Geschäftsführung der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur.

Die anschließende Keynote „Die Zukunft kommt nicht – wir gestalten sie“ machte deutlich, dass es darum geht, Entwicklungen aktiv mitzugestalten, statt lediglich auf Veränderungen zu reagieren. Auch die Politik-Impulse von Ministerin Mona Neubaur und Staatssekretärin Silke Krebs griffen die Frage auf, wie gute Ideen die notwendigen Rahmenbedingungen erhalten, um in die Praxis umgesetzt zu werden.

Tourismus verbindet Lebens-, Erlebnis- und Wirtschaftsräume

Ein weiterer Schwerpunkt war das Zusammenspiel von Tourismus, Freizeit, Handel, Gastgewerbe sowie Stadt- und Regionalentwicklung. Unter dem Titel „Tourismus bewegt und verbindet: Erlebnisraum x Lebensraum x Wirtschaftsraum“ ging es um neue Perspektiven für lebenswerte Orte, starke Gemeinschaften am Beispiel Südwestfalen und regionale Wertschöpfung.

Auch Gartenschauen als Impulsgeber für eine nachhaltige Regionalentwicklung standen auf dem Programm. Sie zeigen beispielhaft, wie touristische Projekte langfristige Veränderungen anstoßen und Regionen über die eigentliche Veranstaltungsdauer hinaus stärken können.

Die wichtigsten Erkenntnisse des Tourismustags

Die Diskussionen machten deutlich, dass Tourismus weit mehr ist als ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Er prägt die Aufenthaltsqualität, stärkt Standorte, schafft Begegnungen und trägt zur Lebensqualität bei. Dabei müssen die Bedürfnisse der Menschen vor Ort ebenso berücksichtigt werden wie die Erwartungen der Gäste.

Weitere Erkenntnisse des Tourismustags:

  • Lebensqualität und Aufenthaltsqualität gehören zusammen. Was einen Ort für Gäste attraktiv macht, kommt auch den Menschen zugute, die dort leben.

  • Kurze Wege und regelmäßige Auszeiten gewinnen an Bedeutung. Nicht allein die Entfernung entscheidet über den Wert einer Reise. Kurze Erholungsphasen im näheren Umfeld werden wichtiger.

  • NRW ist als Urlaubsland gefragt. Die Zahl der mehrtägigen Urlaubsreisen innerhalb Nordrhein-Westfalens lag 2025 um 40 Prozent über dem Niveau von 2019.

  • Stadt und Land profitieren voneinander. Tourismus verbindet urbane Angebote mit den Natur- und Freizeiterlebnissen ländlicher Regionen.

  • Zusammenarbeit wird wichtiger. Kollaborationen über Branchengrenzen hinweg eröffnen neue Möglichkeiten für gemeinsame Angebote und eine nachhaltige regionale Entwicklung.

  • Begegnung stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Tourismus schafft Räume für Austausch und Begegnung und kann damit auch demokratische Strukturen unterstützen.

  • Strategien müssen flexibel bleiben. Statt sich ausschließlich an starren Jahresplanungen zu orientieren, sollten touristische Akteure Entwicklungen beobachten und ihre Maßnahmen agil anpassen.

Neue Perspektiven für Auszeiten in NRW

Die Impulse des Tourismustags zeigen, wie eng Tourismus, regionale Entwicklung und Lebensqualität miteinander verbunden sind. Gerade für kurze Auszeiten bietet Nordrhein-Westfalen vielfältige Möglichkeiten: von Naturerlebnissen und Wanderungen über Kulturangebote bis hin zu Genuss- und Wellnessmomenten.

Die Kokerei Hansa in Dortmund war dafür ein passender Veranstaltungsort. Als industriekulturelles Erbe steht sie selbst für den Wandel einer Region und dafür, wie aus historischen Orten neue Erlebnisräume entstehen können.

Weitere Informationen zur Kokerei Hansa.